Blutegel-Therapie
Indikationen in der Tiermedizin:
Allgemeine
Gelenkserkrankungen, wie z.B. Arthritis, Arthrose, Ohmarthrose, Spat,
Podotrochlose (Hufrollenerkrankung), Gonarthrose (Kniegelenksarthrose), Schale.
Der schonende Aderlass
wird in der Tiermedizin vor allem bei Erkrankungen des Bewegungsapparates
eingesetzt. Bei schmerzhaften Athrosen der Hüfte oder des Schultergelenks
verschaffen die Blutegel Schmerzlinderung und eine Entzündungshemmung. Aber
auch in der Entzündungstherapie von Arthritiden und Tendovaginitiden
(schmerzhafte Entzündung der Sehnenscheiden) leisten sie wertvolle Hilfe. Die Behandlung schlecht
heilender Wunden kann durch den Einsatz von Blutegel sinnvoll unterstützt
werden. Der große Vorteil bei einer Blutegelbehandlung gegenüber einer
traditionellen Behandlung ist, dass innere Organe wie Leber, Niere und Herz
nicht belastet werden. Daher ist die Therapie auch bei älteren Tieren sehr gut
anwendbar. Insbesondere bei Pferden und Hunden wird die Blutegeltherapie wieder
häufiger eingesetzt.
Sehnenentzündungen, akute Rehe, Patellaluxation, Hüftgelenksdysplasie bei
Hunden, akute Discophathien, Spondylosen, lokale Pyodermien, Abszesse,
Thrombosen, Furunkel/Karbunkel, Ödeme, alle Formen von Entzündungsprozessen,
allgemeine Entgiftung des Körpers.
Blutegeltherapie bei Pferden
Bei Pferden wird die
Behandlung des Pferds mit Blutegeln bei den folgenden Pferde Krankheiten
eingesetzt: Was versteht man unter
Blutegeltherapie? Blutegel (Hirudo
medicinalis officinalis) wurden schon seit Jahrtausenden zu medizinischen
Zwecken verwendet. Durch die maßlose Anwendung vor allem im Frankreich der
letzten Jahrhunderte verschwanden die Blutegel und mit ihnen die Methode
vorübergehend fast vollständig aus Mitteleuropa. Heute gewinnt die Methode
nicht zuletzt durch neuere Forschungsarbeiten in der Unfallchirurgie (z.B.
Replantationschirurgie), venösen Erkrankungen (z.B. oberflächlichen
Venenentzündungen) und bei Erkrankungen des Bewegungsapparates (z.B.
Kniegelenksarthrose) wieder zunehmend an Bedeutung. Die heute verwendeten
Blutegel werden meist in Zuchtanstalten kultiviert und dürfen aus hygienischen
Gründen nur einmal verwendet werden. Ist die Blutegeltherapie
schmerzhaft, gibt es Nebenwirkungen? Der Biss eines Blutegels
ist nicht sonderlich schmerzhaft. Allenfalls werden die Bisse wie
"Brennesselstiche", Insektenstiche, leichtes Ziehen oder als
"Spritzeneinstich" beschrieben. Das ist auch logisch, denn der kleine
Sauger hat in der freien Natur wenig Interesse daran bemerkt und abgeschüttelt
zu werden. Der Blutegelspeichel enthält einen einzigartigen Wirkstoffcocktail
aus ca. 30 verschiedenen Substanzen (u.a. Hirudin, Calin, Hyaluronidase, Eglin,
Bdellin, Apyrase, Kollagenase, Destabilase, Hämentin, Orgelase) von denen
allein eine histaminähnliche Substanz im weiteren Verlauf zu einem leichten
"Heiljucken" wie bei einem "Mückenstich" führen kann. Mögliche seltene
Nebenwirkungen oder Komplikationen: Ausgeprägte Blutung
(verlängerte und starke Nachblutung) Juckende Hautrötung um die
Bissstellen (allergisch oder allergie-ähnlich) Wundinfektion (z.B.
Erysipel) Vorübergehender
Gelenkerguss, lokale Schwellung, oder regionale Lymphknotenschwellung. Pigmentstörungen,
Vernarbungen an der Bissstelle, kleine Papel an der Bisstelle
- akute Rehe
- Satteldruck
- Fesselträgerentzündungen
- Arthritis
- Arthrose
- Spat
- Omarthrose (Schultergelenkserkrankung)
- Podotrochlose (Hufrollenerkrankung)
- Gonarthrose (Kniegelenk)
- Schale
- Abszesse
- Furunkel/Karbunkel
- Tendinitis (Sehnenentzündung)
- Patellaluxation
- Wirbelsäulenerkrankun
- wiederkehrende Augenentzündung
- Gelenkgallen, Bursitiden
Die
Blutegeltherapie gehört zu den sogenannten ausleitenden Heilverfahren. Hierbei
steht die Beseitigung von lokalen Fülle-, Stauungs- und Schmerzzuständen
aufgrund eines Blut - und Lymphödems im Vordergrund. Dies wird mit Hilfe von an
der Hautoberfläche angesetzten Blutegeln (Hirudo medicinalis officinalis)
erreicht. Zusätzlich werden durch die Injektion von Blutegelwirkstoffen auch
spezielle antiphlogistische (entzündungs- hemmende) und analgetische
(schmerzlindernde), sowie das Milieu der bindegewebigen Grund- substanz
verbessernde Effekte postuliert.
Akupunktur
Die ältesten Zeugnisse für die Anwendung von Nadeln zu Heilzwecken sind Steinnadeln, die bei Ausgrabungen in China gefunden wurden. Sie stammen z. T. aus der Zeit des sagenumwobenen "Gelben Kaisers" Huang Ti, der von 2698 bis 2598 v.Chr. gelebt haben soll. Ihm wird das Standardwerk der altchinesischen Medizin, das "Nei Ching", zugeschrieben. Berichten zufolge soll Huang Ti die systematische Erforschung der Akupunktur in Auftrag gegeben haben. Das folgende Zitat aus einem Disput mit seinem Leibarzt Ki Pa ist überliefert: "Ich möchte nicht, daß die Menschen in China bloß mit Kräutermedizin oder mit groben Steinnadeln behandelt werden. Man soll sie mit kleinen, dünnen Nadeln stechen, die man in die Muskeln einführt, um Blutzirkulation und Energiekreislauf anzuregen. Ich wünsche, daß diese Art der Therapie über das ganze chinesische Reich verbreitet und an spätere Generationen überliefert wird. Dazu ist Voraussetzung, daß man eine klare Methodik der Nadelbehandlung herausarbeitet."
Der älteste Fund von Akupunkturnadeln aus Metall stammt aus dem Grab eines Mitglieds der kaiserlichen Familie aus dem 2.Jahrhundert v.Chr. Es handelt sich dabei um vier Gold- und fünf Silbernadeln. Das erste sicher datierbare systematische Lehrbuch der Akupunktur, das "Zhen Jiu Ja Ya Jing", stammt aus dem dritten Jahrhundert n. Chr. Der Verfasser Huangfu Mi lebte von 215-282 n. Chr. Das Werk enthält bereits 649 Akupunkturpunkte und beschreibt die Technik der Akupunktur. Die noch älteren Werke wurden erst in späterer Zeit, lange nach ihrer (angeblichen) Entstehung, zusammengetragen.
Der exakte historische Anfang von Akupunkturbehandlungen ist nicht bekannt. Er verliert sich in grauer Vorzeit. Vermutlich hat sich bei der Entdeckung der Akupunktur jedoch folgendes abgespielt:
Da die Menschen der Steinzeit noch keine Medizin in unserem Sinne kannten, noch nichts vom inneren Aufbau des Körpers und der Funktion seiner Organe wußten, hatten sie zur Behandlung von Schmerzen nur ihre Hände zur Verfügung. Diese legten sie dem Leidenden zur Linderung auf. Dabei muß schon zu jener Zeit aufgefallen sein, daß beim Befühlen, beim Reiben oder beim Druck bestimmter Stellen über schmerzhaften Körperregionen der Schmerz erträglicher wurde. Oft mag aber auch dies nicht geholfen haben. Was stand sonst noch zur Verfügung? Steinwerkzeuge und Steinsplitter. Irgend jemand muß in einem verzweifelten Schmerzanfall, bei dem die Hände nichts mehr bewirken konnten, solche Steinsplitter in die schmerzhafte Körperpartie eingedrückt oder eingestochen haben, um dem Dämon des Schmerzes einen Ausgang zu verschaffen. Dabei wurde dann eine Linderung des Schmerzes erlebt.
In vielen Fällen reichte diese Methode wohl aus, um den Schmerz zu lindern. War er jedoch hartnäckig, versuchte man schließlich, durch Abtasten des Körpers andere Stellen zu finden, die ebenfalls druckempfindlich waren. Man hoffte, durch Pressen oder Stechen dieser Areale eine schmerzlindernde Wirkung zu erzielen. Hierbei entdeckte man Punkte, von denen aus weit entfernte Körperstellen beeinflußt werden konnten. Man stellte fest, daß diese Punkte auch bei anderen Menschen mit einer ähnlichen Erkrankung eine Wirkung zeigten. Mit der Zeit wurden den Punkten auf diese Weise Krankheitssymptome zugeordnet. Dies war der Beginn einer Systematisierung. Schließlich entdeckte man Zusammenhänge zwischen Akupunkturpunkten und Organen bzw. körperlichen Funktionen. Dabei fiel auf, daß alle Punkte, die dem gleichen Organ zugehörten, auf einer gedachten Linie lagen. Diese Linien wurden fortan als Meridiane bezeichnet. Die so entwickelte Symptomatische Akupunktur ist heute noch die am weitesten verbreitete Form der Nadelbehandlung.
Im Laufe der Zeit wurde taoistisches Gedankengut in die Akupunkturlehre aufgenommen. Als Mitbegründer dieser religiös-philosophisch ausgerichteten Richtung gilt Lao-tse, der um 300 v. Chr. gelebt haben soll. Das von ihm verfaßte Werk "Tao Te King", das heilige Buch vom Tao (dem Weg) und von der Tugend, gilt als geistiges Fundament dieser Lehre. Vermutlich ist sie jedoch wesentlich älter, da bei der Suche nach dem eigentlichen Begründer immer wieder der Name des "Gelben Kaisers" auftaucht. Außerdem enthält das "Nei Ching" bereits taoistisches Gedankengut. Unter dem Einfluß dieser Lehre jedenfalls entwickelte die Akupunktur ein theoretisches Konzept, das es ihr - basierend auf der bildhaften Symbolsprache dieser Philosophie - ermöglichte, komplizierte Regulationsvorgänge im Körper auf einfache Weise zu erklären. Somit wurde die Möglichkeit geschaffen, funktionelle Störungen präzise zu diagnostizieren und gezielt zu behandeln.
Diese philosophischen Grundlagen der Akupunkturlehre, die in der modernen Naturheilkunde als Energetik bezeichnet werden, haben im wesentlichen heute noch Gültigkeit.
Bachblüten
Die Bachblütentherapie ist eine Methode, bei der es durch die Einnahme von Blütenauszügen zu einer Veränderung von Denkmustern kommt und somit eine Wirkung auf den Gesamtorganismus erzielt wird.
Entstehung
Dr. Edward Bach entwickelte um die Jahrhundertwende das System der
Bachblütentherapie. Dr. Bach war auf der Suche nach billigen Arzneimitteln, die
sich auch die arme Bevölkerung leisten konnte, die damals die Masse der
Bevölkerung Englands ausmachte. Auf seinen Reisen durch England und die Schweiz
testete er in Selbstversuchen Blütenauszüge und stellte fest, daß diese
Essenzen nicht organische Krankheiten direkt heilen, sondern daß die
Pflanzenauszüge Gefühle, Gemütszustände und Denkweisen beeinflussen. Durch die
Einnahme der Auszüge veränderten sich die Denkmuster und neue Sichtweisen von
Problematiken wurden offenbar. Daraus zog Dr. Bach vom holistischen
(ganzheitlichen) Denken ausgehend den Schluß, daß die Blüten nicht die
organische Erkrankung heilt und auch nicht die Problematik löst, sondern daß durch
das Öffnen für neue Gedanken und Lösungsansätze das Problem, das eine Krankheit
auslöst, gemeistert wird und eine Krankheit gar nicht erst entsteht.
Die verschiedenen
Bachblüten im Überblick
In seinem langjährigen Wirken fand Dr. Bach 38 Pflanzenauszüge und ergänzend
eine Mischung von 6 Essenzen für Notfälle (Rescue Remedy), die er in ihrer
Wirkung beschrieben hat:
1. Agrimony
(dt. Odermenning / lat. Agrimonia eupatoria)
Negativer Gemütszustand:
Sorgen und Probleme werden hinter einer Maske von Fröhlichkeit versteckt.
Positives Entwicklungspotential:
Konfrontationsfähigkeit mit den Mitmenschen und den eigenen Problemen.
2. Aspen (dt. Espe oder Zitterpappel / lat.
Populus tremula)
Negativer Gemütszustand:
unerklärliche vage Ängste, Vorahnungen.
Positives Entwicklungspotential:
Urvertrauen, Vertrauen in die Natur, Zuversicht, Sinngebung.
3. Beech (dt. Rotbuche / lat. Fagus
silvatica)
Negativer Gemütszustand:
Intoleranz, Vorurteile, kein Verständnis für die Fehler anderer, Rechthaberei.
Positives Entwicklungspotential:
Verständnis, Toleranz, Offenheit, Einfühlungsvermögen.
4. Centaury (dt. Tausendgüldenkraut / lat.
Centaurium umbellatum)
Negativer Gemütszustand:
willensschwache Menschen, die nicht nein sagen können und sich ausnutzen
lassen.
Positives Entwicklungspotential:
Urteilsfähigkeit, man weiß, wann man ja sagen kann, bzw. weiß, wann man
ausgenutzt wird.
5. Cerato (dt. Bleiwurz / lat. Ceratostigma
willmottiana)
Negativer Gemütszustand:
Fehlendes Vertrauen in die innere Stimme, in die eigene Meinung.
Positives Entwicklungspotential:
Vertrauen in die eigene Intuition.
6. Cherry Plum (dt. Kirschpflaume / lat.
Prunus cerasifera)
Negativer Gemütszustand:
Angst vor unbeherrschten Temperamentsausbrüchen und seelischen
Kurzschlußhandlungen, drohender Nervenzusammenbruch, Angst die Kontrolle zu
verlieren.
Positives Entwicklungspotential:
Gelassenheit, kontrollierter Spannungsabbau.
7. Chestnut Bud (dt. Knospe der Roßkastanie /
lat. Aesculus hippocatanum)
Negativer Gemütszustand:
Es werden immer wieder die gleichen Fehler gemacht, weil Erfahrungen nicht
richtig verarbeitet werden.
Positives Entwicklungspotential:
Man lernt aus seinen Fehlern und sammelt Erfahrung.
8. Chicory
(dt. Wegwarte / lat. Cichorium intybus)
Negativer Gemütszustand:
Hilft Menschen, die ihren Angehörigen und Freunden alles organisieren wollen.
Sie mischen sich überall ein und drängen ihre Hilfe auf und sind enttäuscht,
wenn sie die zu erwartende Dankbarkeit nicht bekommen. Besitzergreifende,
festhaltende Verlustängste.
Positives Entwicklungspotential:
Man kann Liebe und Hingabe schenken, ohne Gegenleistungen zu erwarten.
9. Clematis (dt. Weisse Waldrebe
(Geißenkraut) / lat. Clematis vitalba)
Negativer Gemütszustand:
Für Tagträumer, die mehr in ihrer Phantasiewelt leben als in der Realität.
Zerstreutheit und Geistesabwesenheit.
Positives Entwicklungspotential:
Realismus mit rationellem Einschätzen der Situation. Konzentration. Man ist mit
Herz und Seele bei seiner Aufgabe.
10. Crab Apple (dt. Holzapfel / lat. Malus
pumila)
Negativer Gemütszustand:
Bei Abscheu vor Schmutz, Insekten und Bakterien, ebenso für pedantische,
Krämerseelen, die keine Unordnung vertragen.
Positives Entwicklungspotential:
Die Blütenessenz reinigt Körper, Geist und Seele.
11. Elm
(dt. Ulme / lat. Ulmus scabra)
Negativer Gemütszustand:
Verzweiflung an den Herausforderungen des Lebens. Überperfektionismus.
Positives Entwicklungspotential:
Das psychologische Riechsalz, das weiterhilft, wenn man glaubt seiner Aufgabe
nicht mehr gewachsen zu sein.
12. Gentian
(dt. Herbstenzian / lat. Gentianella amarella)
Negativer Gemütszustand:
Pessimismus, Entmutigung, Zweifel, Depression.
Positives Entwicklungspotential:
Vertrauen und Optimismus.
13. Gorse (dt. Stechginster / lat. Ulex
europaeus)
Negativer Gemütszustand:
Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, alles ist sinnlos und es hat ja doch keinen
Zweck. Resignation.
Positives Entwicklungspotential:
Mut und Zuversicht, positive Erwartungshaltung.
14. Heather (dt. Heidekraut / lat. Calluna
vulgaris)
Negativer Gemütszustand:
"Das bedürftige Kleinkind", das sich und seine Probleme in den
Mittelpunkt stellt.
Positives Entwicklungspotential:
Verständnis und Einfühlungsvermögen.
15. Holly
(dt. Stechpalme / lat. Ilex aquifolium)
Negativer Gemütszustand:
Alle negativen Gefühle die nicht Ausdruck echter wahrer Liebe sind (Neid,
Eifersucht, Schadenfreude, Hass).
Positives Entwicklungspotential:
Echte, wahre Liebe. Umwandlung der negativen Gedanken in positive. Innere und
äussere Harmonie.
16. Honeysuckle
(dt. Geissblatt / lat. Lonicera caprifolium)
Negativer Gemütszustand:
Für Menschen, die in der Vergangenheit leben, da früher "alles besser
war". Heimweh.
Positives Entwicklungspotential:
Wertschätzung der Erinnerung und realistisches Leben im hier und jetzt.
17. Hornbeam
(dt. Weissbuche / lat. Carpinus betulus)
Negativer Gemütszustand:
Bei geistiger Erschöpfung. Man leidet unter dauernder
"Montagmorgen-Stimmung".
Positives Entwicklungspotential:
Erhohlung. Man bekommt einen klaren Kopf. Vitalität und wacher Geist.
18. Impatiens
(dt. drüsentragendes Springkraut / lat. Impatiens glandulifera)
Negativer Gemütszustand:
Ungeduld mit sich und seinen langsameren Mitmenschen.
Positives Entwicklungspotential:
Geduld. Verständnis für andere und Vertrauen zu anderen.
19. Larch
(dt. Lärche / lat. Larix decidua)
Negativer Gemütszustand:
Mangelndes Selbstvertrauen.
Positives Entwicklungspotential:
Selbstvertrauen und realistische Einschätzung der eigenen Grenzen.
20. Mimulus
(dt. gefleckte Gaucklerblume /lat. Mimulus guttatus)
Negativer Gemütszustand:
Konkrete greifbare Ängste, die man benennen kann (Angst vor Krankheit, Armut,
Unglück, Menschenansammlungen).
Positives Entwicklungspotential:
Vertrauen, Tapferkeit und Mut in schwierigen Lebenslagen.
21. Mustard (dt. wilder Senf / lat. Sinapis
arvensis)
Negativer Gemütszustand:
Traurigkeit, tiefe Schwermut, Melancholie.
Positives Entwicklungspotential:
Lebensfreude und Frohsinn auch an dunklen Tagen.
22. Oak
(dt. Eiche / lat. Quercus robur)
Negativer Gemütszustand:
Für den niedergeschlagenen Kämpfer der getreulich seine Pflicht erfüllt und
nicht aufgibt. Daueranspannung, Überanstrengung und Erschöpfung.
Positives Entwicklungspotential:
Ausdauer und Belastungsfähigkeit.
23. Olive
(dt. Olive / lat. Olea europaea)
Negativer Gemütszustand:
Extreme Erschöpfung von Körper, Geist und Seele.
Positives Entwicklungspotential:
Regeneration und Erholung. Tanken von neuer Energie.
24. Pine
(dt. Föhre / lat.Pinus silvestris)
Negativer Gemütszustand:
Selbstvorwürfe und Schuldgefühle, da man die von sich geforderten
Höchstleistungen nicht erfüllen kann.
Positives Entwicklungspotential:
Erkennen und akzeptieren der eigenen Grenzen und Fehler, Selbstliebe und
annehmen der eigenen Schwächen.
25. Red Chestnut (dt. rote Kastanie / lat.
Aesculus carnea)
Negativer Gemütszustand:
Übertriebene Sorge um Angehörige und Freunde. Selbstaufopferung für andere.
Positives Entwicklungspotential:
Vertrauen in die Selbstverantwortung anderer.
26. Rock Rose (dt. gelbes Sonnenröschen /
lat. Helianthemum nummularium)
Negativer Gemütszustand:
Extreme Gefühle, innere Panik, Todesfurcht.
Positives Entwicklungspotential:
Lebensmut und Gottvertrauen, Tapferkeit und Gelassenheit.
27. Rock Water (dt. Wassser aus
heilkräftgen Quellen / lat. aqua e fonte salubri)
Negativer Gemütszustand:
Perfektionismus und starre Vorsätze, Überkorrektheit.
Positives Entwicklungspotential:
Offenheit und Verständnis für neue Meinungen. Toleranz und loslassen
überkommener Prinzipien.
28. Sclerantus
(dt. einjähriger Knäul / lat. Scleranthus annuus)
Negativer Gemütszustand:
Unschlüssigkeit. Wechselnde Stimmungen und Meinungen.
Positives Entwicklungspotential:
Sicherheit und Entschlossenheit, inneres Gleichgewicht.
29. Star of Bethlehem (dt. doldiger
Milchstern / lat. Ornithogalum umbellatum)
Negativer Gemütszustand:
Körperliche, geistige oder seelische Schockerlebnisse blockieren das Handeln.
Positives Entwicklungspotential:
Der "Seelentröster", zur Verarbeitung der Schockerlebnisse.
30. Sweet Chestnut (dt. Edelkastanie / lat.
Castanea sativa)
Negativer Gemütszustand:
Innere Verzweiflung, Ausweglosigkeit, starker Leidensdruck.
Positives Entwicklungspotential:
Man fasst neuen Mut für entscheidende Entwicklungsschritte.
31. Vervain
(dt. Eisenkraut / lat. Verbena officinalis)
Negativer Gemütszustand:
Fanatismus, festgefahrene Prinzipien.
Positives Entwicklungspotential:
Toleranz und Integration neuer Argumente und Meinungen.
32. Vine (dt. Weinrebe / lat. Vitis
vinifera)
Negativer Gemütszustand:
"Der kleine Tyrann" der stur seinen Willen durchsetzt, Egoismus.
Positives Entwicklungspotential:
Konstruktive und ergänzende Zusammenarbeit mit seinen Mitmenschen.
33. Walnut (dt. Walnuss / lat. Juglans
regia)
Negativer Gemütszustand:
Verunsicherung, Beeinflussbarkeit und Wankelmut.
Positives Entwicklungspotential:
"Die Blüte, die den Durchbruch schafft", wenn sich eine grundlegende
Veränderung der Lebenssituation anbahnt. Man geht seinen Weg und bleibt sich
treu.
34. Water Violet (dt. Sumpfwasserfeder /
lat. Hottonia palustris)
Negativer Gemütszustand:
Stolz und Überheblichkeit.
Positives Entwicklungspotential:
Realistische und kritische Selbsteinschätzung.
35. White Chestnut (dt. Rosskastanie / lat.
Aesculus hippocastanum)
Negativer Gemütszustand:
Man kann nicht abschalten, führt innere Dialoge und Selbstgepräche. Gedanken
kreisen unaufhörlich im Kopf.
Positives Entwicklungspotential:
Innere Ruhe und Ausgeglichenheit.
36. Wild Oat (dt. Waldtrespe / lat. Bromus
ramosus)
Negativer Gemütszustand:
Unklare Zielvorstellung, Unzufriedenheit, weil man seine Lebensaufgabe nicht
findet.
Positives Entwicklungspotential:
Erkennen und nutzen seines Potentials, klare Zielvorstellung,
Selbstverwirklichung.
37. Wild Rose (dt. Heckenrose / lat. Rosa
canina)
Negativer Gemütszustand:
Verlust der Lebensfreude, Resignation, Apathie, Gleichgültigkeit,
Teilnahmslosigkeit.
Positives Entwicklungspotential:
Interesse, Lebensfreude, inneres Glücksgefühl, Motivation.
38. Willow
(dt. gelbe Weide / lat. Salix vitellina)
Negativer Gemütszustand:
Einsamkeit und Verbitterung. Nachtragend. "Das Opfer des Schicksals".
Positives Entwicklungspotential:
Meistern des Schicksals in Selbstverantwortung. Optimismus, positive
Lebenseinstellung.
39. Notfalltropfen und Salbe (Rescue Remedy)
Notfalltropfen sind eine Mischung aus fünf Blütenessenzen :
- Nr. 6 Cherry Plum
- Nr. 9 Clematis
- Nr. 18 Impatiens
- Nr. 26 Rock Rose
- Nr. 29 Star of Bethlehem
Anwendung:
Notfalltropfen sollten tropfenweise unter die Zunge, oder in etwas Flüssigkeit
innerlich, bzw. direkt als Tropfen oder Salbe auf das betroffene Areal
äußerlich aufgetragen werden.
Anwendungsbeispiele
- Bei Erscheinungen wie Schock, Angst, Schrecken, Entsetzen, Panik und leichteren Schmerzen
- nach einem Unfall
- bei Verbrennungen
- Prellungen, Quetschungen
- kleineren Verletzungen
- Insektenstiche
- Ohnmachten und Bewußtseinsschwund
- See- und Reisekrankheit, Reisefieber
- Schwindelzustände
- bei großen Sorgen, schwerem Leid
- Lampenfieber
- Prüfungsangst
- bei geistiger Überanstrengung
- starken Emotionen
- bei unerwartet schlechten Nachrichten
- Verzweiflungszustände
- Nervosität
- Hyperaktivität
Zytoplasmatische Therapie
Unter
zytoplasmatischer" Therapie versteht man eine Behandlung mit
Stoffen, die aus den Zellen (Zellinhalt = Zytoplasma) gesunder
Schlachttiere (Rinder) gewonnen werden. Diese Therapie ist nicht zu
verwechseln mit der so genannten Frischzelltherapie oder der Therapie mit
Trockenzellen, die ja z.T. verboten worden ist.
Bei der zytoplasmatischen Therapie werden die Zellinhaltsstoffe so
verarbeitet und verfremdet, dass es kaum zu allergischen Reaktionen
kommen kann. Auch eine Ansteckung mit Viren, Bakterien, Pilzen oder gar
BSE kann ausgeschlossen werden, da evtl. vorhandene Keime bei der
Verarbeitung abgetötet werden.
Die Behandlung mit zytoplasmatischen Präparaten empfiehlt sich vor allem
bei chronischen, degenerativen oder immer wiederkehrenden Erkrankungen.
Bei richtiger Anwendung hilft sie auch dann, wenn die Krankheit aus
schulmedizinischer Sicht als unheilbar gelten muss.
Sie bewirkt gezielt eine Regeneration (Wiederherstellung) der
betroffenen kranken Organe und Körperteile und stimuliert unspezifisch
die körpereigenen Abwehrkräfte. Als Beispiel sei hier die
Hüftgelenksdysplasie des Hundes genannt, unter der vor allem
großwüchsige Rassen und hier ganz besonders der Schäferhund zu leiden
hat. Zur Verformung (Dysplasie) der Hüftgelenke kommt es dann, wenn
mehrere ungünstige Faktoren zusammentreffen: Veranlagung, Fehlernährung, Fehlfunktionen der Nerven, Mangeldurchblutung, zu
schnelles Wachstum, aber auch Unfälle während der Wachstumsphase.
Um es gleich zu sagen: die zytoplasmatische Therapie ist nicht billig",
aber gemessen an den Erfolgsaussichten und der allgemeinen Aufmun-
terung und
Wiederbelebung der Tiere (auch Menschen) eine sehr preis-
werte Therapie. Vor
allem kann man den Patienten viele operative Eingriffe ersparen.
Die Behandlung ist denkbar einfach: An 5 Tagen werden sog. Dilutionen",
das sind Verdün-nungen des eigentlichen Präparates, gespritzt, um den
Körper auf die Therapie einzustimmen. Nach 2-3 Tagen Pause spritzt man
dann die sog. SOL"-Präparate. Hierbei handelt es sich um dieselben
Substanzen wie bei den Dilutionen, jedoch in Form von Konzentraten.
Auf die Vorspritzen kann man bei älteren Tieren (und Menschen) auch
verzichten. Die SOL-Behandlung wird nach 3 Tagen, 3 Wochen, 3 Monaten,
6
Monaten und dann jährlich 1 x und/oder nach Bedarf wiederholt.
Die Erfolgsrate dieser Therapie liegt bei ca. 87 bis 93%. Sie ist auch
bei schwersten Hüftgelenksveränderungen bzw. anderen Organstörungen noch Erfolg
versprechend, wenn sie mit viel Geduld intensiv und konsequent durchgeführt
wird. Die Regeneration der Gelenke und der Knorpelsubstanz lässt sich röntgenologisch, wenn überhaupt, erst nach vielen Jahren nach-
weisen, während die klinischen Beschwerden (z.B. Schmerz, Lahmheit usw.) meist schon nach kurzer Zeit sichtbar (für Patienten: spürbar) besser werden. Auch das Allgemeinbefinden bessert sich unter der Therapie zusehends.
Weitere Krankheiten, bei denen die zytoplasmatische Therapie mit Erfolg
eingesetzt wird, sind:
Herzfehler, Herzmuskelschwäche, Allgemeine Abwehrschwäche,
Wachstumsstörungen, Hormon- und Stoffwechselstörungen, Rheuma,
Orthopädische Beschwerden, Allergien, Hautkrankheiten, Altersbeschwerden,
Innere Krankheiten allg., Nierenversagen, Krankheiten
der Leber, Tumoren (Krebs), Psychische Störungen, Augenkrankheiten und viele
mehr.
In Kombination mit Homöopathie, Akupunktur, Laser- und Magnetfeld-
therapie
verringert die zytoplasmatische Therapie die Anzahl der bisher
als schwer oder
nicht heilbar geltenden Krankheiten bei Mensch und Tier
auf ein Minimum, ist
zudem völlig nebenwirkungsfrei und verbessert das Allgemeinbefinden und vor
allem die Lebensqualität der Patienten ganz erheblich.